Am Freitag, den 8. Mai 2009 haben wir zur Eröffnung unseres neuen MALORTS und zur AUSSTELLUNG erster, ausdrucksvoller Bilder von 10 Teilnehmerinnen der Frauenmalgruppe eingeladen. Es war ein bewegender Nachmittag. Er hat allen Besucherinnen und Malerinnen bewußt gemacht hat, dass Malen zum einen ein kostbares Gut für diejenigen ist, die sich darauf einlassen und zum anderen für die, die durch das Schauen der Bilder emotional berührt werden können.
Der Malort selbst ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Stadtbezirk geöffnet. Er ist kein Atelier, sondern ein Raum, in dem die jedem Menschen ureigene Sprache der Form und Farbe zum unverwechselbaren Ausdruck kommen kann. Das hat die Stärkung der kleinen und großen Persönlichkeiten durch den nonverbalen Ausdruck zur Folge und ist eine Bereicherung für einen Stadtteil, in dem fast alle Kulturen der Welt zuhause sind und um schöpferische Anerkennung ringen. In Kooperation mit dem Interkulturellen Dienst der Stadt Köln laufen derzeit 3 Malgruppen für Kinder; zum Teil mit ihren Müttern. Einmal pro Woche trifft sich eine Gruppe von iranisch-,türkisch-, afrikanisch- und chinesischstämmigen Frauen. Ihre ersten Bilder sind noch bis zum 28. Juni 2009 in den Räumen des Jugendmigrationsdienstes, Riphahnstrasse 9, während der Büroöffnungszeiten zu sehen.
Interessierte für den Malort können sich bei FIZ melden. Der Malort wurde mit Hilfe von Spenden eingerichtet. Für Malmaterialien sind weiterhin Sach- oder Geldspenden sehr willkommen.
Inspiriert ist unsere Arbeit im Malort von Arno Stern, dem Erfinder der kreativen Pädagogik: www.arnostern.com